Moovy Tanzfilmfestival

Das Moovy Tanz­film­fes­ti­val ist das zen­tra­le Pro­jekt des Cul­tu­re Unli­mi­t­ed e. V. und fin­det seit 2017 im Film­fo­rum im Muse­um Lud­wig in Köln statt. Neben inter­na­tio­na­len Tanz­fil­men bie­tet Moovy auch eine Platt­form für immersi­ve Tanz­pro­duk­tio­nen – dar­un­ter Wer­ke in vir­tu­el­ler, erwei­ter­ter und gemisch­ter Rea­li­tät mit Bezug zum Tanz. Ziel des Fes­ti­vals ist es, die Ver­bin­dung von Tanz, Film und digi­ta­ler Kunst sicht­bar zu machen, inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit zu för­dern und neue Impul­se für die Koope­ra­ti­on zwi­schen Medienkünstler:innen, Choreograf:innen und Tänzer:innen zu geben.

Moovy NRW

Moovy NRW bringt die Fas­zi­na­ti­on des Tanz­films nach Pul­heim, Mon­heim am Rhein, Trois­dorf, Bad Hon­nef, Wind­eck und Hürth. In jeder Gemein­de prä­sen­tie­ren wir ein indi­vi­du­el­les Film­pro­gramm rund um das The­ma Tanz. Beson­de­res High­light: 360°-Tanzfilme in Vir­tu­al Rea­li­ty las­sen das Publi­kum mit­ten ins Gesche­hen ein­tau­chen. Ergänzt wird das Pro­gramm durch krea­ti­ve Tanz­film-Work­shops für Jugend­li­che aus her­aus­for­dern­den sozia­len Lebens­la­gen – ein Ange­bot, das künst­le­ri­sche Teil­ha­be ermög­licht und neue Per­spek­ti­ven eröff­net.

Moovy @Campus

Moovy enga­giert sich aktiv im Aus­tausch mit Hoch­schu­len im In- und Aus­land und för­dert inter­dis­zi­pli­nä­re Pro­jek­te an der Schnitt­stel­le von Tanz, Film und Tech­no­lo­gie.

Mit dem Mas­ter­stu­di­en­gang Digi­tal Nar­ra­ti­ves der ifs – Inter­na­tio­na­le Film­schu­le Köln unter­sucht Moovy die künst­le­ri­schen Mög­lich­kei­ten von Tanz und Künst­li­cher Intel­li­genz. Unter der Lei­tung von Maren Demant und Amri­tha War­ri­er Stu­die­ren­de Pro­jekt­ideen, die rea­le Her­aus­for­de­run­gen an der Schnitt­stel­le von Cho­reo­gra­fie, Tech­no­lo­gie und Sto­rytel­ling auf­grei­fen. An der Uni­ver­si­tät Witten/Herdecke erforscht der Lehr­stuhl für Digi­ta­le Küns­te und Kul­tur­ver­mitt­lung unter der Lei­tung von Univ.-Prof. Dr. Rena­te Busch­mann neue Ansät­ze zur Ver­mitt­lung von Cho­reo­gra­fie in vir­tu­el­len und erwei­ter­ten Rea­li­tä­ten. In Koope­ra­ti­on mit dem Zen­trum für Zeit­ge­nös­si­schen Tanz (ZZT), der Kunst­hoch­schu­le für Medi­en Köln (KHM) sowie dem Kib­but­zim Col­lege of Edu­ca­ti­on, Tech­no­lo­gy and the Arts in Tel Aviv arbei­ten Stu­die­ren­de unter der Anlei­tung von Prof. Dr. Yvonne Hardt, Dr. Ein­av Katan-Schmid und Jung Saey­un an der gemein­sa­men Ent­wick­lung eines Tanz­films, der im Rah­men von Moovy prä­sen­tiert wer­den soll.

Moovy on Tour

Moovy on Tour – Tanz­film unter­wegs in Euro­pa

Moovy ist nicht nur in NRW aktiv, son­dern auch über­re­gio­nal und inter­na­tio­nal ver­netzt. In der aktu­el­len Sai­son ist das Fes­ti­val mit aus­ge­wähl­ten Pro­gram­men auf ver­schie­de­nen renom­mier­ten Fes­ti­vals und Platt­for­men ver­tre­ten – von Mainz bis Athen. Damit bringt Moovy den Tanz­film in unter­schied­li­che Kon­tex­te, schafft neue Ver­bin­dun­gen und öff­net Räu­me für Aus­tausch und Sicht­bar­keit.

Köln tanzt TikTok

Tanz im Stadt­raum – Jugend­kul­tur trifft eta­blier­te Kunst

Das Pro­jekt „Köln tanzt Tik­Tok“ bringt Tanz­kunst in den öffent­li­chen Raum: An ver­schie­de­nen Orten der Stadt kön­nen Pas­sant*innen über QR-Codes Tanz­vi­de­os auf der belieb­ten Plat­form Tik­Tok abru­fen, die von Köl­ner Cho­reo­graf*innen ent­wi­ckelt wor­den sind. Die kur­zen Vide­os ver­bin­den Ele­men­te der Jugend­kul­tur mit pro­fes­sio­nel­ler Tanz­kunst und schaf­fen neue Zugän­ge abseits klas­si­scher Büh­nen. Ziel ist es, Tanz sicht­ba­rer zu machen, Teil­ha­be zu för­dern und Jugend­li­che als gleich­be­rech­tig­te Akteur*innen in den kul­tu­rel­len Dia­log ein­zu­bin­den. Das Pro­jekt ist bewusst nie­der­schwel­lig gestal­tet und lädt dazu ein, Tanz spon­tan, orts­un­ab­hän­gig und digi­tal zu ent­de­cken.

Tanzfilmworkshops

Mit Jugend­li­chen in Köln

Im Rah­men eines Tanz­film­pro­jekts in Köln ent­wi­ckeln Jugend­li­che aus benach­tei­lig­ten Lebens­la­gen eige­ne fil­mi­sche Arbei­ten. Sie set­zen sich krea­tiv mit ihrer Lebens­rea­li­tät und ihrem städ­ti­schen Umfeld aus­ein­an­der, sam­meln ers­te Erfah­run­gen in Tanz und Film und erpro­ben neue Aus­drucks­for­men.

Das Pro­jekt för­dert künst­le­ri­sche Teil­ha­be und stärkt media­le wie sozia­le Kom­pe­ten­zen.
Loka­le Part­ner beglei­ten das Vor­ha­ben mit dem Ziel, die Ange­bo­te lang­fris­tig in der Stadt­ge­sell­schaft zu ver­an­kern.

Tanzfilmworkshops

Mit Kin­dern und Jugend­li­chen in Mon­heim

Im Rah­men des Pro­jekts „Mon­heim tanzt digi­tal“ erar­bei­ten Kin­der und Jugend­li­che aus her­aus­for­dern­den sozia­len Lebens­la­gen eige­ne Tanz­fil­me. Dabei set­zen sie sich krea­tiv mit ihrer Umge­bung und ihrem All­tag aus­ein­an­der, sam­meln ers­te Erfah­run­gen mit Tanz und Film und gestal­ten so ihre Per­spek­ti­ven aktiv mit.

Ziel ist es, künst­le­ri­sche Aus­drucks­for­men zu för­dern und gleich­zei­tig die Medi­en­kom­pe­tenz der Teil­neh­men­den zu stär­ken. Loka­le Part­ner beglei­ten das Pro­jekt und unter­stüt­zen eine nach­hal­ti­ge Ver­an­ke­rung vor Ort.

Das Pro­jekt ist Teil von Glo­bal Vil­la­ge Kids Digi­tal und wird gemein­sam getra­gen von:
Moovy Tanzfilmfestival/Culture Unli­mi­t­ed, der Musik­schu­le Mon­heim am Rhein und Sojus 7.

Rolli-Tanz mit VR-Brillen

Digi­ta­le Teil­ha­be durch Tanz und Tech­no­lo­gie

Im Rah­men von Moovy NRW wer­den 360°-Tanzfilme spe­zi­ell für Men­schen mit kör­per­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen – ins­be­son­de­re für Rollstuhlfahrer*innen – zugäng­lich gemacht. Das Pro­jekt ermög­licht durch den Ein­satz von Vir­tu­al und Aug­men­ted Rea­li­ty neue, bar­rie­re­freie Zugän­ge zu Kunst und Bewe­gung.

In beglei­ten­den Work­shops erwer­ben die Teil­neh­men­den digi­ta­le Kom­pe­ten­zen, erpro­ben krea­ti­ve Bewe­gungs­for­men und set­zen sich mit inno­va­ti­ven künst­le­ri­schen Aus­drucks­for­men aus­ein­an­der – von 360°-Tanzfilm bis zu AR-gestütz­ten Cho­reo­gra­fien. Ziel ist es, digi­ta­le Teil­ha­be zu för­dern, das Selbst­be­wusst­sein der Teil­neh­men­den zu stär­ken und sozia­le Teil­ha­be zu unter­stüt­zen.

Ein ergän­zen­des Modul in der Biblio­thek Mon­heim ver­mit­telt dar­über hin­aus den siche­ren und reflek­tier­ten Umgang mit VR-Tech­no­lo­gie im All­tag.